Kingdom Builder ist ein schnell zu erlernendes Aufbauspiel. Es mach unheimlich Spaß sich gegen einen oder mehrere Gegner aufzustellen und zu versuchen am Besten mit dem modularen Terrain und den Anforderungen der Spielkarten um zu gehen. Auch zum Solospiel ist das Konzept geeignet. Und zwar mit einem Tollen Ansatz von Soren Narnia, der sich auf BoardGame Geek finden lässt.

KingdomBuilder

Die idee ist so einfach wie genial. Neben dem Versuch so viele Punkte wie möglich für sich selbst zu erspielen, spielt man drei weitere “Gegner”, denen man es so schwer wie möglich machen muss Punkte zu bekommen. Hört sich erst mal seltsam an, macht aber Sinn. Die Regeln des Spiels sind nämlich so, das man teilweise Punkte machen muss. Das Spiel wird also um eine weitere Gedankenebene erweitert. Die Regeln in der Deutschen Übersetzung:

1. Spiele gegen 3 “ferngesteuerte” Gegner. Du spielst als letzter in der Runde. Das Spiel wird normal aufgebaut, jedoch wird nur eine Ortschaft auf jedes Hex gelegt.
2. Wenn die “ferngesteuerten” Spieler dran sind darfst du deren Plättchen hinlegen wo du möchtest, solange du dich an die Regeln hälst. Versuche dabei so wenig wie möglich Punkte zu generieren.
3. Am Ende zählst du alle Punkte für alle Spieler zusammen. Du gewinnst wenn deine Punkte höher sind das die der drei “ferngesteuerten” Gegner zusammen.

Sehr einfach, aber auch sehr herausfordernd. Es kommt auch immer darauf an welche Karten du für die Spielrunde gezogen hast. Manche treiben den Punktestand von ganz alleine hoch, andere nicht. Aber das hat man ja manchmal bei Mehrspielerspielen auch, gehört also dazu. Obwohl das hier halt alles verdreifacht wird, von den Auswirkungen.

Was aber auf jeden Fall auffällt ist das die Vorbereitung, genau wie bei dem Spiel im Mehrspieler, sehr Zeitaufwändig ist. Ich habe für Aufbau und einem Spiel ca 50Min gebraucht. Dies liegt zum einen daran das ich mir erst mal eine Sortierung überlegen musst, zum anderen daran das ich das Spiel und alle Erweiterungen in einem Spielekarton habe. Da dauert es ein wenig bis alles gefunden ist.

Als Aufbau hat sich für mich folgendes als nützlich erwiesen. Ich habe die Häuser nach Farben sortiert auf vier Haufen gelegt. Rechts neben dem Board. Links habe ich für jeden der vier Spieler eine Karte abgelegt (Die Siedlungskarte mit den mehreren Häusern drauf). Alternativ reicht aber auch einfach ein anderer Stein in der Spielerfarbe. Neben den habe ich dann die Spielerkarte gelegt damit ich nicht mit der Reihenfolge durcheinander komme.

Das Spiel macht Solo spaß, braucht jedoch seine Zeit. Eine Stunde sollte man schon Zeit haben um eine Runde Solo zu spielen. Der “Golfpunkte”-Ansatz für die “ferngesteuerten” Spieler finde ich super, Da er nicht so stur ist wie “Roboter” die nur nach einfachen Regeln gezogen werden müssen.

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